Leuchtdecke | Lichtdecke selber bauen

Leuchtdecke | Lichtdecke selber bauen.

 

Was ist eine Lichtdecke?



Eine Lichtdecke als Decke zu bauen bietet wesentliche Vorteile gegenüber herkömmlichen Lichtdecken, die aus Glas oder Plexiglas bestehen. Die häufig vorkommenden statischen Probleme können so umgangen werden. Das liegt daran, dass eine Spannfolie wesentlich leichter ist als eine Decke aus Glas oder Plexiglas. In der Regel liegt das Gewicht bei gerade einmal 180g bis 230g pro Quadratmeter. Durch dieses leichte Gewicht lässt sich eine Spannfolie auch einfach selbst montieren. Lesen Sie mehr dazu im nächsten Abschnitt „Wie kann ich eine Lichtdecke selbst bauen?“. Eine Tageslichtdecke besteht aus einer transzulenten Folie. Transzulent bedeutet, dass die Folie ganz oder teilweise lichtdurchlässig ist. Durch die Verarbeitung dieser Folie ist es möglich, die Decke in allen erdenklichen Formen und Farben zu gestalten. So ist es möglich glatte oder matte Flächen zu schaffen oder sogar 3D-Modelle in die Deckengestaltung einzuarbeiten. Den eigenen Wünschen und Ideen sind bei der Form- und Farbgebung fast keine Grenzen gesetzt.

 

Durch die homogene Leuchtkraft des Deckenelements kann in fast jedem Raum der Charakter einer Tageslichtdecke erreicht werden. Dabei kann wählen ob die Deckenbeleuchtung in warmen oder kalten Weißtönen hinterleuchtet werden soll. Während man früher Leuchtdecken vornehmlich mit Leuchtstoffröhren betrieben hat, ist heutzutage dank moderner LED-Technik ein wesentlich geringerer Stromverbrauch der Leuchtdecke möglich. Dadurch ist der Betrieb auch großflächiger Leuchtdecken oder auch Leuchtwänden wesentlich wirtschaftlicher. Bei den heutigen Strompreisen ist das ein nicht zu verachtender Punkt. Die Einsatzmöglichkeiten sind nahezu unbegrenzt. Das Highlight dabei: Während des Tageslichts sieht die Leuchtdecke wie eine ganz normale Spanndecke aus. Mit dem Einschalten in den Abendstunden können Sie, je nach Gestaltung der Decke, eine künstliche Tageslichtdecke erzeugen oder aber innovatives Lichtdesign in jeden Raum bringen.

 

Wie kann ich eine Lichtdecke selbst bauen?

 

Es werde Licht! Und es wurde Licht! So oder so ähnlich werden Sie sich fühlen, wenn Sie das erste Mal eine Tageslichtdecke selbst gebaut haben. Obwohl die Montage nicht zu den einfachsten Aufgaben im Handwerkerbereich gehört, ist es mit etwas handwerklichem Geschick durchaus möglich selber zu bauen. Was dafür benötigt wird und was man beachten sollte zeigen die folgenden Arbeitsschritte.

 

 

Planung und Vorbereitung:

 

Bevor man mit der Montage beginnt, sollte man sich mit der Planung des Projekts beschäftigen und nicht gleich drauf los bauen. Als allererstes muss man natürlich den Raum ausgemessen. Anhand dieser Deckenmaße bestellt man nun die passende transzulente Deckenfolie je nach eigenem Geschmack. Dabei sind der eigenen Fantasie kaum Grenzen gesetzt. Von normalen matt weißen Folien bis hin zu 3D-Motiven ist auf einer Spannfolie so ziemlich jeder Wunsch umsetzbar. Natürlich muss auch eine ausreichende Anzahl an LED-Streifen gekauft werden. Als Berechnungsformel für die benötigte Menge kann man von folgendem ausgehen: der Abstand zwischen Decke und Spanndecke geteilt durch 2 ist gleich der Abstand zwischen den LED Streifen. Das sorgt für ein ideales Ergebnis und eine homogene Lichtverteilung auf der Decke und im ganzen Raum.

 

Zudem werden folgende Hilfsmittel benötigt:

 

  • Ein Montagespachtel für die Wandmontage

  • Verbinder für die einzelnen LED-Streifen

  • Anschlusskabel für die LED-Streifen

 

Wenn das alles beisammen ist, kann es mit der eigentlichen Arbeit losgehen.

 

  1. Arbeitsschritt

Die Höhe der neuen Decke muss ausnivelliert werden. Um eine gleichmäßige Ausleuchtung zu erzielen, sollte die neue Deckenhöhe ca. 10 cm tiefer als die alte Decke sein. Die ausgemessene neue Deckenhöhe sollte an jeder Wand des Raumes entsprechend angezeichnet werden.

 

  1. Arbeitsschritt

Nun müssen die Wandprofile entsprechend auf die ausgemessenen Längen der Raumwände zugeschnitten werden. Dabei sollte man darauf achten, dass man in den jeweiligen Ecken die Profile nicht auf Gehrung zuschneidet. ( Lese hier weiter...)

 

  1. Arbeitsschritt

Die zugeschnittenen Befestigungsprofile müssen nun an den Wänden entsprechend entlang der vorher eingezeichneten Höhenlinie befestigt werden. Achten Sie darauf, dass Sie je nach Art der Wände die richtigen Dübel zur Montage verwenden! Nur so kann später ein sicherer Halt der gesamten Decke gewährleistet werden. Außerdem ist die feste Montage der Wandprofile entscheidend um die nötige Zugspannung herzustellen.

 

  1. Arbeitsschritt

Im nächsten Arbeitsschritt geht es darum, die Montage der LED-Bänder vorzubereiten. Dazu zeichnet man sich die Position der LED-Bänder direkt auf die alte Decke. Zu beachten ist dabei, dass zwischen den Wänden und den LED-Bändern mindestens 5cm Abstand eingehalten werden sollten.

 

  1. Arbeitsschritt

Die LED-Bänder können nun entsprechend der vorherigen Markierungen an die Decke angebracht werden.

 

  1. Arbeitsschritt

Nach der Montage der LED-Bänder geht es daran, die Betriebsgeräte (Trafos) der LED-Bänder zu montieren. Am besten platziert man diese an der Wand in einer Ecke des Raumes. Sind die Betriebsgeräte montiert, müssen diese mit den LED-Bändern verbunden werden. Da es sich hierbei um elektrische Anlagen handelt, ist es ratsam im Vorhinein die Installationshinweise des jeweiligen Herstellers genau zu lesen.

 

Video: Welche LED-Streifen am besten geeignet sind


 

  1. Arbeitsschritt

Nach der Montage sollte man durch das Ein- und Ausschalten testen ob alles richtig montiert wurde und funktioniert.

 

  1. Arbeitsschritt

Abschließend kann die Spanndecke entsprechend der Montageanleitung des Herstellers montiert werden.

 

 

FERTIG!

Die neue Lichtdecke ist nun bereit den ganzen Raum in neuem Glanz erstrahlen zu lassen.